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Ab ins Ausland...

Ein Auslandsjahr ist ein großer Schritt. Nicht nur für den Schüler, auch für die Eltern.

 Als bei mir vor gut neun Monaten das Interesse an einem Auslandsaufenthalt während der 11, Klasse wuchs, waren meine Eltern nicht begeistert.
Ein klares "Nein, das ist zu teuer," war die Antwort. Nach einigem Betteln und diversen Eigenrecherchen über verschiedene Stipendienangebote stand schließlich fest, dass ich mich bei YFU für ein Stipendium im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) sollte.

Gesagt getan füllte ich die Bewerbungskarte aus und auch die Unterlagen von YFU ließen nicht lange auf sich warten. Nachdem ich diese ebenfalls vervollständigt, diverse Nachweise (ehrenamtliche Tätigkeit, Zeugnisse etc.) besorgt und einen Motivationsbericht verfasst hatte, begann die Zeit des Wartens. Schließlich wurde ich für den 31. November 2008 nach Köln zum Auswahlgespräch in einer Kleingruppe eingeladen.

Am frühen Morgen machte ich mich mit meinem Vater auf den Weg nach Köln und schließlich fanden wir auch unser Ziel. Im Gebäude wartete bereits eine andere Bewerberin mit ihren Eltern. Nach kurzem Warten wurden wir in einen Raum geleitet, in dem ein großer Tisch stand. Nach und nach trudelten auch drei weitere Mitbewerber ein und kurze Zeit später begann das Auswahlgespräch.

Zunächst mussten wir in der Gruppe ein Sightseeing Programm aufstellen, das einer mehrköpfigen Jury präsentiert wurde, anschließend mussten wir mehrere politische Themen und Situationen, die Austauschschülern passiert sind, in der Runde diskutieren. Daraufhin wurden wir wieder in unseren Warteraum gebracht und zu Einzelgesprächen gebeten, in denen persönliche Fragen gestellt wurden und das Politik-/Geschichtswissen ein wenig getestet wurde. Danach war es auch schon vorbei und wir wurden verabschiedet. Wieder hieß es warten.

Am 19. Dezember 2008 kam schließlich wieder Post von YFU. Ich gehörte zu jenen Schülern, die nicht in die engere Wahl gekommen waren. Das war es also scheinbar mit dem Auslandsjahr.

Nach einigem hin und her und vielen Tränen der Enttäuschung ergab sich schließlich noch eine weitere Finanzierungsmöglichkeit, weshalb das Vorhaben "Auslandsjahr" wieder in Angriff genommen wurde.

Am 20. Januar 2009 besuchte ich mit meiner Mutter eine Informationsveranstaltung der Carl Duisberg Centren (im folgenden CDC) in Köln. Danach stand für mich und uns fest, dass ich wirklich, ganz sicher, ein Jahr im Ausland verbringen wollte. Direkt am nächsten Tag schickte ich meine Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, Bewerbungsbogen, letzte 3 Zeugnisse in Kopie) ein.

Folgend wurde ich für den 28. Januar 2009 gemeinsam mit meinen Eltern zu CDC nach Köln (Zentrale) eingeladen. Dort führten wir ein Beratungsgespräch in dessen Rahmen auch meine Englischkenntnisse getestet wurden. Zunächst wurden noch einmal einige Erwartungen und Gefahren sowie grundsätzliche Dinge erläutert. Danach wurden meine Eltern kurzer Hand "rausgeschmissen" und die freundliche Mitarbeiterin überprüfte meine Englischkenntnisse in einem kleinen Interview, das Fragen zur Person (inkl. Gesundheit, Familie, Angewohnheiten, Charakter etc.) und zu außergewöhnlichen Platzierungsmöglichkeiten enthielt.

Am 31. Januar wurde mir schließlich meine Anmeldebestätigung mit viel Papierkram zugeschickt.

 Im nächsten Kapitel: CDC Bewerbung für die Gastfamilie

17.5.09 20:45
 


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